Spielzeugfreie Zeit
 
Seit September 1998 findet in unserer Einrichtung die „spielzeugfreie Zeit“ statt. Sie wurde als ein Projekt der Suchtprävention mit dem örtlichen Gesundheitsamt eingeführt und wird seit dieser Zeit jährlich für einige Wochen zwischen Fasching und Ostern ausgeführt. Wir schicken die Spielsachen gemeinsam mit den Kindern in den „Urlaub“.

 

 Die Herausnahme des Spielzeugs und der festen Spielangebote von Erwachsenen für einen begrenzten Zeitraum, ist eine Methode, eine Situation zu schaffen, in der Kinder Erfahrungen mit ihren Möglichkeiten und Grenzen machen können, in der sie sich im geschützten Rahmen des Kindergartens „ausprobieren“ können.
 
  Förderung und Weiterentwicklung der Lebenskompetenzen
·        Umgang mit Sprache
·        Beziehungsfähigkeiten
·        verstärkte Wahrnehmung persönlicher Bedürfnisse
·        Entwicklung von Selbstvertrauen
 
Dies sind elementare Fähigkeiten ohne die ein Kind seinen Schul- und Lebensalltag nur schwer bewältigen kann.
Das pädagogische Personal nimmt sich in dieser Zeit stark zurück, unterstützt und begleitet die Kinder, hält aber auch einmal die Frustrationen oder Langeweile bei den Kindern aus.
Durch Selbstreflexion, Teamgespräche und dem intensiven Beobachten der Kinder, kann bei den Kindern viel genauer die weitere Förderung und Begleitung in Portfolio und Beobachtungsbögen analysiert und festgehalten werden.